Pierre Turcotte Verleger ist stolz, die Veröffentlichung des Opernlibrettos Fidelio des deutschen Librettisten Joseph Ferdinand von Sonnleithner, vertont von Ludwig van Beethoven, in seiner Libretto-Sammlung bekannt zu geben.
Beethovens Oper Fidelio erzählt eine Geschichte von Liebe, Mut und Gerechtigkeit. Leonore verkleidet sich als Mann namens „Fidelio“, um ihren Ehemann Florestan zu retten, der von dem tyrannischen Gouverneur Don Pizarro zu Unrecht inhaftiert wurde. Sie arbeitet als Gehilfe des Kerkermeisters Rocco, dessen Tochter Marzelline sich in „Fidelio“ verliebt. Don Pizarro erfährt, dass ein königlicher Minister die Gefängnisse inspizieren wird. Um sein Verbrechen zu vertuschen, plant er Florestans Ermordung. Er befiehlt Rocco, ein Grab im Kerker auszuheben. Leonore begleitet ihn. Als Pizarro Florestan töten will, stellt sich Leonore ihm mit einer Pistole entgegen und gibt sich zu erkennen. Der Minister trifft ein, Pizarro wird verhaftet, und Florestan wird befreit. Die Oper endet mit einem feierlichen Chor, der Freiheit und Gerechtigkeit preist.
Joseph Ferdinand Sonnleithner (3. März 1766 – 25. Dezember 1835) war ein österreichischer Librettist, Theaterdirektor, Archivar und Jurist. Als Sohn von Christoph Sonnleithner und Onkel von Franz Grillparzer prägte er das Wiener Kulturleben maßgeblich. Er arbeitete ab 1787 im Kabinett von Kaiser Joseph II. und war von 1804 bis 1814 Hoftheatersekretär. Sonnleithner verfasste zahlreiche Opernlibretti, darunter Beethovens “Fidelio” und Cherubinis “Faniska”. 1812 gehörte er zu den Gründern der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und initiierte 1817 die Gründung des Wiener Konservatoriums. Seine Bemühungen um die Sammlung von Volksliedern legten den Grundstein für spätere musikethnologische Forschungen.
Das digitale Buch im EPUB-Format können Sie für 2,99 € in unserem Shop erwerben:
SONNLEITHNER, Joseph Ferdinand von. Fidelio. Montreal: Pierre Turcotte Verleger, Libretto-Sammlung, 2025, 73 p.

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